Der Bischofspalast von Malaga

Der Bischofspalast von Malaga

Der Bischofspalast von Malaga ist ein Meisterwerk der zivilen Baukunst. Er wurde 1762 unter Leitung des damaligen Erzbischofs Jose Fernando Lasso de Castilla gebaut. Sein Barockstil aus dem späten 18. Jahrhundert ergänzt sich perfekt mit dem der Kathedrale von Malaga. Er besteht aus drei Häuserblöcken, wovon die ersten beiden aus dem 16. Jahrhundert stammen. Während seine Aussenfassade ocker-rotfarben ist und herrlich in der Sonne zur Geltung kommt, wurde sein Hauptportal in grau-blauem Marmor gehalten. Er wird gekrönt von der Jungfrau der Schmerzen. Diese Figur aus weissem Marmor wurde von dem Bildhauer Manuel Agustin Valero erschaffen. Im Untergeschoss des Bischofspalastes befinden sich Räume für wechselnde Ausstellungen sowie ein kleines Diozösemuseum. Die oberste Etage ist für die Verwaltung und den Bischof reserviert. Im Innenbereich des Palastes befindet sich ein weit über 200 Jahre alter Garten, der vom Bischof für private Zwecke genutzt wird. Das Gebäude wurde 1931 bei schweren Ausschreitungen gegen kirchliche Einrichtungen zerstört und 1945 wieder aufgebaut. Der aktuelle Bischof von Malaga ist Monsignore Jesus Catala Ibanez.

Der Bischofspalast von Malaga Der Bischofsplatz mit Restaurants und Bars Das Eingangsportal des Bischofpalastes. Blick auf den Glockenturm der Kathedrale vom Innenhof des Bischofpalastes. Der Innenhof des Bischofspalastes. Der Garten des Bischofspalastes. Von ihm ist nur ein Teil für die Öffentlichkeit zugänglich. Der andere Teil ist dem Bischof vorbehalten. Blick auf den Glockenturm der Kathedrale vom Garten aus. Die Dachterrasse des Bischofspalastes.

Barrierefreiheit: Voll zugänglich.
Der Bischofspalast besteht aus drei Etagen. Im Erdgeschoss befindet sich auch das kleine Diozösemuseum, das mit ständig wechselnden Ausstellungen besticht. Das Erdgeschoss des Bischofspalastes ist mit Metallrampen ausgestattet und daher vollkommen barrierefrei. In der ersten Etage befinden sich die Räume für die temporären Sonderausstellungen. Für gehbehinderte Menschen die die Sonderausstellung besuchen wollen, steht ein Aufzug bereit.

Diozösemuseum

Öffnungszeiten:
Montag - Sonntag: 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr und 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Eintrittspreise: Keine Angaben möglich, da die Preise je nach Ausstellung varieren.
Telefon: 0034 952 222 552
Webseite: www.diocesismalaga.es

Adresse:
Palacio Episcopal
Palacio Obispo s/n
29015 Malaga

Religöse Holzfiguren aus dem 18. Jahrhundert. Eine betende Jungfrau. Auch Ölmalereien können Sie bewundern. Ein Engel. Eine Frau mit Kind. Auch die Kuppel des Bischofspalastes ist mit beeindruckenden Wandmalereien verziert. Der Aufgang zu den Sonderausstellungen in der ersten Etage. Die trauernde Maria, nach dem Märtyrer - Tod Jesus Christus.

Das Museum zeigt in den Ausstellungen hauptsächlich Gemälde alter Meister und Skulpturen bekannter Bildhauer. Die Austellungen sind meistens thematisiert und können bis zu 100 verschiedene Werke beinhalten. Oft zu sehen sind Werke von Valdes Leal, Nino de Guevarra und Jacinto Espinosa. Mit viel Glück kann man erste Arbeiten von Pablo Picasso oder Repliken von Tizziano und Correggio bestaunen.

Der Bischofsplatz

Der Platz dient als Vorplatz für die Kathedrale und den Bischofspalast und über ihn erreicht man das historische Zentrum Malagas sowie die grosse Einkaufsstrasse Calle Marques de Larios. Man glaubt, daß er bereits zu Zeiten der arabischen Herrscher existierte und für Repräsentationszwecke genutzt wurde. Während des Baus des Bischofspalastes und der Kathedrale von Malaga im 18. Jahrhundert wurde er den farblichen Aspekten und der Architektur beider Gebäude angepasst.

Kleiner Tipp: Da auf dem Platz mehrere Restaurants und Bars mit Terrasse in Betrieb sind, ist es in ein Traum vor der hell erleuchteten Kathedrale an warmen Sommerabenden zu sitzen und mit seinen Lieben ein Glas Wein oder ähnliches zu trinken. Geniessen Sie es!

Auf dem Bischofsplatz befindet sich auch ein Brunnen aus dem Jahre 1785 und seine Wasserversorgung wurde damals über das Aquädukt San Telmo sichergestellt. Er besteht aus dem selben grau-blauem Marmor wie das Hauptportal des Bischofpalastes. Nach seinem letzten Umbau und der Renovierung 1998 wurde die Bepflanzung, die ihn umgab, entfernt und durch eine Steintreppe ersetzt.

Der Bischofspalast, die Kathedrale und der Bischofsplatz sind szenenweise in dem Film "The Bridge of San Luis Rey" zu sehen und stellen dabei Teile einer fiktiven Stadt in Peru dar, während der Zeit der Besatzung durch die spanische Kolonialmacht.